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20.03.20205. Liga KF

Aufstieg in eine neue Sphäre

Gekämpft, gelitten, eingesteckt und am Ende gewonnen. Den Sportolymp haben wir erklommen, Bubenträume verwirklicht, das Unmögliche wahr gemacht: Wir steigen in die 4. Liga Kleinfeld auf! Ein bisschen freut es uns aber wirklich…

 

Wie so manche Liga unzähliger Sportarten konnte auch die 5. Liga Kleinfeld Gruppe 5 im Unihockey nicht ausgespielt werden. Dass auch die Meisterschaftsspiele unserer Mannschaft abgesagt wurden, kam sehr überraschend. Denn am letzten Spieltag setzten diverse Spieler sogar das vom Bundesrat verordnete Social Distancing erfolgreich um. Dafür bekamen wir keinen Orden, sondern die zweite Niederlage der Saison. Unsere Gegner aus Belp nutzen die angebotenen Freiräume aus. Nach dem Schlusspfiff war klar: Ein Aufstieg als Gruppensieger würde es nicht geben. Die pinken Vögel aus Münsingen waren davongeflogen. Es machte sich eine grosse Leere in uns breit. Sollte das grosse Ziel nun doch in Gefahr geraten? War unser knüppelhartes Training einmal in der Woche für nichts gewesen?

Nein, es hat sich gelohnt. Als bester Gruppenzweiter aller 5.Liga-Meisterschaften steigen wir dennoch auf. Das knüppelharte Training, das es (Scherz komm raus) gar nie gegeben hat, hat sich gelohnt. Dieser Aufstieg steht für das tolle Projekt diese Mannschaft gegründet, organisiert und geformt zu haben. Die Stimmung, die Attitüde mit der wir Unihockey spielen und die Freundschaft, die in dieser Mannschaft zelebriert wird, verdient einen Aufstieg. Eigentlich den Gruppensieg. Aber diesen ergatterte sich eine noch viel weiter entwickelte Riege, quasi Hochkultur des Sports. Lass wir das.

Auch wenn viele von uns mittlerweile Familienväter sind, Reserven für härtere Zeiten um die Hüfte geschnallt haben oder vergessen haben, wie man schnell rennt (die, die das jemals konnten), so sind doch das eine oder andere Mal die Emotionen hochgekocht. Sportler sein und gewinnen wollen, das drückt manchmal sogar in einem Training der fünften Liga Kleinfeld durch. Wie erwähnt hat sich vieles in unseren Leben geändert, und doch ist manches gleichgeblieben. Die Körpertäuschungen, Ticks, Tricklis und Sprüche sind die immer noch dieselben. Das macht es umso besser. Und darum fühlen wir uns trotz dem fehlen sportlicher Relevanz wie: AUFSTEIGERJUNGS!